Schonende Röstung und hervorragendes Aroma

27.11.25

Allgemeine Kaffeenews

Es war ein ungewöhnliches G20-Treffen. Während sich fast alle Staats- und Regierungschefs in Johannesburg versammelten – dem ersten G20-Gipfel überhaupt auf afrikanischem Boden – glänzten zwei Akteure durch Abwesenheit: Donald Trump, der die Ereignisse angeblich vom Sofa im Weißen Haus aus verfolgte, und Wladimir Putin, der Berichten zufolge gerade eine Saunasession absolvierte. Doch auch ohne sie dominierte jenes Thema die Gespräche, das offiziell gar nicht auf der Tagesordnung stand: ein möglicher Friedensschluss zur Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.
Die offiziellen Debatten drehten sich derweil um vertraute Schwerpunkte: die Schuldenlast ärmerer Staaten, Wege einer fairen Energiewende, Industriepolitik und Wertschöpfungsketten, Ernährungssicherheit und Klimaresilienz. Die Wahl des Gastgeberkontinents signalisierte eine überfällige Anerkennung: Der „Globale Süden“ muss stärker in die globale Entscheidungsfindung eingebunden werden.

In den USA prägt Inflation weiterhin den politischen Alltag. Steigende Lebenshaltungskosten treffen die mittleren und unteren Einkommensgruppen besonders hart – vor allem importierte Lebensmittel, die durch Zölle zusätzlich verteuert wurden. Kaffee, Schokolade, Orangensaft und Bananen gehörten zu den größten Leidtragenden. Washington hat nun beschlossen, eine Reihe von Lebensmittelzöllen zurückzunehmen – einschließlich Kaffee. Die Abschaffung der Vergeltungszölle (10%) und insbesondere die Streichung des 40-prozentigen Aufschlags auf brasilianische Kaffees sorgen für spürbare Entlastung in einem nervösen Markt.

In Europa indes mahlen die bürokratischen Mühlen erneut langsam. Gespräche zwischen Parlament, Rat und Kommission deuten auf eine weitere Verschiebung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) hin – möglicherweise um zwölf Monate. Hinter verschlossenen Türen wird sogar über eine Vereinfachung des Gesetzes nachgedacht, um die Umsetzung praktikabler zu gestalten. Der neue wahrscheinliche Starttermin: 30. Dezember 2026. Ein peinlicher Rückzieher – Kritiker werden Brüssel vorhalten, den Unterschied zwischen guten Absichten und realisierbaren Verfahren auch nach wiederholter Mahnung seitens der Industrieakteure unterschätzt zu haben. Das kostet alles unnötig viel Nerven und noch viel mehr Geld – einfach nur peinlich!

Sowohl der US-Tarifschwenk als auch die erwartete EUDR-Verschiebung drückten auf die Arabica und Robusta Terminmärkte.

In New York rutschten die Arabica-Notierungen, gerade erst vom Wechsel des Dezember- in den März-Kontrakt erholt, auf ein Sieben-Wochen-Tief von 351,65 c/lb. Eine späte Gegenbewegung begrenzte den Wochenverlust, der Schlusskurs lag bei 369,45 c/lb (–1,2 %).
Robusta hingegen schlug den entgegengesetzten Kurs ein: Nach einem Sieben-Wochen-Tief von 4.134 USD/MT setzte der Markt zu einer breiten Erholung an und beendete die Woche mit einem kräftigen Sprung auf 4.506 USD/MT – einer Tages-Handelsspanne von 250 USD und einem Wochenplus von 6,7 %.

Nachfolgend die aktualisierten Marktdaten:

 

Aus einer Inspiration wurde eine  Leidenschaft.

Die Leidenschaft KAFFEE

In hauseigener Röstung wird In einem schonenden Verfahren mit Zeit und Hingabe aus den Rohkaffeebohnen erlesener Kaffee, der nach individuellen Bedürfnissen zubereitet und genossen werden kann.

Ich bestelle den Rohkaffee beim Hamburger Kaffeeunternehmen List & Beisler.  Dieses Unternehmen hat eine lange Tradition und bezieht den Rohkaffee aus Zentralamerika, Südamerika, Asien und Afrika.
Das von mir angebotene Kaffeesortiment umfasst Rohkaffee und Kaffeebohnen.

Gerne stehe ich Ihnen beratend zur Seite und heiße Sie herzlich willkommen wenn Sie der Rösterei einen Besuch abstatten möchten. Ich bitte Sie um vorherige Rücksprache.

Sie erreichen mich unter folgender Mobilfunknummer: +49 173 / 35 39 137 oder über das Kontaktformular.

 


 

 

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