
Allgemeine Kaffeenews
Eine frisch aufgebrühte Tasse Kaffee kühlt ab, bis sie die Temperatur ihrer Umgebung erreicht. Physikalisch handelt es sich um den Ausgleich eines Energiegradienten.
In Finanz- und Rohstoffmärkten existiert ein vergleichbares Denkmodell: die sogenannte Mean Reversion – allerdings ohne naturgesetzliche Gewissheit. Märkte kehren nicht zwangsläufig zu einem historischen Mittelwert zurück, sondern pendeln zwischen temporärem Gleichgewicht, Strukturbruch und der Etablierung neuer Regime.
Wo also steht der Kaffeemarkt derzeit?
Die Kaffeefarmer in Brasilien – sowohl in den klassischen Arabica-Regionen als auch in den jüngeren Conilon-Anbaugebieten (Robusta) – haben derzeit gleich doppelten Grund zur Vor-Freude: Zum einen profitieren sie von anhaltend rekordhohen Kaffeepreisen an den Terminbörsen. Zum anderen haben sich die Wetterbedingungen der vergangenen Monate deutlich verbessert. Der anhaltende Regen hat die zuvor ausgedörrten Böden wieder ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt. Die Kaffeebäume sind reichlich mit Kirschen behangen, die nun kontinuierlich in Richtung Erntebeginn ausreifen.
Auch in Vietnam haben sich die zuvor erratischen Wetterkapriolen beruhigt; die Ernte schreitet planmäßig und bislang ohne größere Störungen voran. Die Exportmengen an Rohkaffee nehmen entsprechend kontinuierlich zu.
Positive Signale kommen zudem aus Indonesien und Uganda, wo die Robusta-Ernteprognosen ebenfalls klar nach oben zeigen.
Die verknappte Angebotssituation der vergangenen zwei Jahre dürfte sich damit mit hoher Wahrscheinlichkeit ihrem Ende nähern. Offen bleibt allerdings der Zeitpunkt, zu dem sich ein neues Marktgleichgewicht einstellt – nicht zuletzt, weil die Ernten regional zeitversetzt beginnen.
Spätestens zur Jahresmitte sollten die meisten Angebotsengpässe überwunden sein – vorausgesetzt, extreme Wetterereignisse oder andere exogene Schocks bleiben aus. Bis dahin jedoch dürften die Kaffeebörsen in New York und London nervös bleiben.
Hinzu kommt: Geopolitik, Makroökonomie und Wetter liefern weiterhin reichlich Stoff für kurzfristige Marktturbulenzen. Der Kaffeemarkt erlebt diese Volatilität derzeit nahezu im Wochenrhythmus. Die vergangene Börsenwoche spiegelte diese Nervosität wider:
Die Arabica-Preise bewegten sich in einer breiten Handelsspanne von rund 40 c/lb, um schließlich nahezu unverändert (+0,1 %) bei 357,65 c/lb zu schließen.
Die Robusta-Notierungen verliefen hingegen vergleichsweise unspektakulär und gaben leicht um 1,3 % nach, bevor sie mit 3.903 USD/mt ins Wochenende gingen.
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Marktdaten der vergangenen Woche zusammen:

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Kaffeekirschentee aus Costa Rica

